Sanktionspolitik? – Zwecke, Praxis, Konsequenzen Referent: Michael Lüders

Die Politik der Verhängung von Sanktionen ist insbesondere durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine erneut in die Schlagzeilen geraten. Die Sanktionspolitik gegen Staaten (insbesondere im Wirtschaftsbereich) wird spätestens seit Ende des Kalten Krieges 1990 massiv praktiziert, und gilt mittlerweile als Mittel zur Erzwingung der Einhaltung von Normen innerhalb der sogenannten internationalen Gemeinschaft. War die Verhängung von Wirtschaftssanktionen bisher so erfolgreich, dass sie heute als ein ‚probates Mittel‘ zur Einhaltung solcher Normen gelten können? Oder war das vermeintliche Ziel der Einhaltung internationaler Normen am Ende gar nicht das Ziel von Wirtschaftssanktionen? Von wem und mit welcher Zwecksetzung wurde das politische Instrument der Wirtschaftssanktionen entwickelt, was waren bisher die Folgen ihrer Einführung? Angesichts der Aktualität des Themas wirft eine Veranstaltung der BAG Frieden und internationale Politik ein Schlaglicht auf die Herkunft, die Folgen, und die Hintergründe dieser Politik.

Wir konnten für die Veranstaltung Michael Lüders als Referenten gewinnen. Michael Lüders ist langjähriger Experte auf dem Gebiet der Nord-Süd-Beziehungen und derzeit von der LINKEN nominiertes Mitglied der Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Afghanistan-Politik der Bundesrepublik.

Die Veranstaltung wird online stattfinden.

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